Willkommen …
Sie möchten sich umsehen, Aktuelles über uns erfahren und uns kennen lernen? Das freut uns natürlich. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Entdeckungsreise!
Wir haben für Sie ein offenes Haus. Wann immer Sie Zeit und Lust haben, kommen Sie gern zu einer unserer Veranstaltungen. Hier können Sie zuschauen oder mitmachen. Ganz nach Ihrem Geschmack.
Sie möchten ins Gespräch kommen? Dann sind wir gern für Sie da. Erfahrungen zu teilen weitet den Horizont und bereichert.
Als Christinnen und Christen erzählen wir gern, welche Chancen der christliche Glaube uns bietet und wie er hilft, die eigene Lebensspur zu finden.

Angedacht im Juli …
»Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach«
(Amos 5,24)
Da hat Amos dem Volk Israel aber ganz schön ins Gewissen geredet. Amos war ein bedeutender Prophet – mitten im Leben, als Schafzüchter in einem kleinen Dorf, hat Gott ihn zu seinem Propheten berufen, um seinem Volk die Augen für das Wesentliche zu öffnen. Immer wieder spricht Amos das Volk und die Frommen an, dass ihr Glaube sich auch im Alltag wiederfinden muss. Wenn es nur um Äußerlichkeiten geht, das Abhandeln von Formeln und rituellen Handlungen, dann hat das keinen Wert für Gott. Entscheidend ist nicht nur, ob das Herz bei der Sache ist, sondern auch, ob die Inhalte des Glaubens im Alltag umgesetzt werden.
»Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach« (Amos 5,24)
Recht und Gerechtigkeit im Land und für die Menschen sind wichtiger und haben mehr Relevanz für den Alltag als tolle Gottesdienste und richtig gesprochene Gebete. Ziemlich deutlich sagt Gott durch Amos, dass er die Versammlungen nicht mehr riechen kann und ihm die Lobpreismusik zuwider ist. Und mal ehrlich: was hilft schöne Musik und ansprechende Predigten, wenn es im Land Unrecht gibt, Menschen leiden und den Hilflosen, Armen und Schwachen nicht geholfen wird?
Unser Glaube gehört nicht nur hinter die Mauern der Gemeinde oder des eigenen Hauses, sondern mitten hinein in den Alltag, in die Stadt und in die Gesellschaft. Unser Glaube ist lebensbedeutend. Wir glauben an einen Gott, der sich um die Fremden, Migranten, Armen, Witwen und Waisen kümmert, dem Kinder nicht egal sind, der sich den Kranken und Behinderten zuwendet und der will, dass alle Menschen die Freiheit erleben, die sein Geist schenkt. Deswegen muss das, was wir in unseren Gottesdiensten, Gruppen und Veranstaltungen sagen, singen und beten sich auch in unseren Familien, am Arbeitsplatz, auf der Straße, an der Supermarktkasse und letztlich auch an der Wahlurne ausdrücken.
Wenn sich nun etwas in dir wehrt oder du denkst, dass ich das so radikal doch nicht schreiben könnte, dann verstehst du, welche Kraft dieses Wort von Amos damals im Volk hatte. Und wenn du denkst, dass ich alles auf den Punkt bringe, dann hilf mit, dass das Wesentliche im Glauben und in der Gemeinde nicht von Äußerlichkeiten oder Unwichtigem überdeckt wird.
Es grüßt herzlich
Daniel Hoffmann

Das bewegt uns im Juli …
• Unsere Gottesdienste in den Sommerferien finden in Form einer Café Andacht statt – immer sonntags um 17 Uhr. Gestaltet werden die besonderen Gottesdienste von einzelnen Mitgliedern. Und so ist jede Café Andacht einzigartig, persönlich, kreativ und anders. Herzlich willkommen!
Weitere Infos: Radieschenfiber im August 2026 (Download PDF ca. 812 KB)
• Der erste »reguläre« Gottesdienst nach den Sommerferien findet am 16. August 2026 um 10:30 Uhr statt. Es ist der Gottesdienst zum Neustart – mit einem besonderen Gast, der vielen vom letzten Jahr noch bekannt sein dürfte: »Radieschenfieber«. Es ist ein Gottesdienst für Alt und Jung. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir miteinander grillen. Würstchen und Getränke und Soßen werden vom Team besorgt. Alle sind eingeladen, einen Salat oder Nachtisch zum Büffet mitzubringen. Zur besseren Koordination tragt euch in die Liste ein, die in der Gemeinde an der Pinnwand hängt.
Weitere Infos: Perspektivforum (Download PDF ca. 502 KB)
